Eine ganz normale Familie, oder? Sohn Hans, der reiche Anwalt mit einem Wutproblem und zerrüttender Ehe und nacheifernden Kindern begibt sich wegen eines kleinen Tennisschlägervorfalles in Therapie. Anders als er erwartet, tritt seine Wut in den Hintergrund, aber sein zerrüttetes Eheleben in den Vordergrund.

Tochter Masha, ungebuchte Schauspielerin, steht kurz vor der Vierzig. Getrieben von dem Plan, vor der magischen Zahl endlich Mutter zu werden, schlägt sie sich durch einen Männerdschungel, der gewaltige Spuren hinterlässt.

Vater Alexander, eine menschliche Klette, fühlt sich von seiner Ehefrau Barbara alleingelassen. Barbara hingegen, auf Schritt und Tritt von Alexander verfolgt, flieht in ihre Depressionen und danach in eine scheinbar neue Welt.

Mit den Stimmen von Heike Makatsch, Lars Eidinger, Maren Kroymann und Ulrich Noethen erzählt Sonja Heiss aus dem Leben einer ganz normalen Familie, die von Neurosen geplagt, stets nach den falschen Zielen strebte und die vollendete Freundschaft in einem Wellensittich findet. Den bitterbösen Spiegel der Wahrheit findet jedes Familienmitglied auf die ein oder andere Art. Erschreckenderweise habe ich mich auf die ein oder andere Art selbst in diesem Roman wiedergefunden.

Für mich das Buch des Jahres 2017!

 

 

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