Eingesperrt und treibend in einer Rettungskapsel treibt Reg durchs All.

Murray Blanchat – Deep! Space! Dead!

Die Luft wird knapp und das Ende naht. Sein aufregendes Leben zieht an Ref vorbei. Der junge und erfolgreiche Fußballer schafft es nur dank seines Talents aus den Slums der neuen Welt hinein in die höhere Ebene.

Dort lernt er Tanja, die Liebe seines Lebens kennen. Als seine Sportkarriere durch einen Unfall endet, stehen Ref und Tanja vor dem Nichts. Von Armut betroffen hat es Tanja, die Tochter aus reichem Haus nicht leicht, sich in Refs Welt einzufügen.

Die Geburt der Tochter Marie zwingt Ref nunmehr, andere Einkommensmöglichkeiten zu ergründen und er verfällt in alte Muster zurück. Drogenhandel, Schmuggeln und diverse andere Schwarzmarktaktivitäten bringen Geld und somit ein besseres Leben. Aber auch Refs Reichtum kennt seine Grenzen und das Geld reicht nicht, um seiner totkranken Tochter die nötige Operation zu ermöglichen. Geplagt von Selbstzweifeln und einem unbändigen Hass auf die restliche Welt begibt sich Ref auf einen gewaltsamen Weg der Rache.

Der Elternschutzvermerk auf dem Cover macht deutlich, dass sich hier pure Gewalt, inbrünstiger Hass und sexuelle Freiheit sammeln. Die Sprache ist hart, roh und man sucht in dem Hauptprotagonisten Ref bis zur letzten Seite vergeblich nach dem Guten. In dieser Story kämpft alles! Man kämpft um Reichtum, Überleben und Macht. Auf der Suche nach Absolution, muss ich gestehen, dass ich sie Ref nicht erteilen vermag.

Murray Blanchat hat mit Deep! Space! Dead! eine wirklich düstere Welt erschaffen. Die Erde als blauen und guten Planeten, dank einer gezielten Seuche von Überbevölkerung befreit, scheint nunmehr wieder das „gelobte Land“ zu sein, nach dessen alle Menschen im All streben.

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