Katja Eichinger hat sich bemüht, ihrem berühmten Namen gerecht zu werden. Allerdings scheint mir ihr Debutroman nicht so wirklich gelungen und der Druck, der natürlich auf diesem Namen lastet scheint immens.

Ein alternder Jazzmusiker entführt seine junge Nachbarin mit der Hoffnung, diese von seinem Lebenssinn zu überzeugen und sie dank seiner gehirnwäscheartigen Dialoge willig zu machen. Es geht hin und her und beide Protagonisten sind mit sich schon so selbstbeschäftigt, das ich die Story als Leser irgendwie nicht wirklich ernst nehmen konnte.

Jeder, der mal in Hollywood war, kennt natürlich die wirklich gut beschriebene Szenerie von Katja Eichinger, aber das war auch wirklich das einzige, was ich gelungen fand, man fand sich selbst wieder.

Klischees werden hier zu perfekt bedient als das sich die Charaktere richtig entwickeln könnten.

Leider hat für mich als David-Lynch Fan der Inhalt nicht wirklich auf dessen Gerne hingeführt.