Joachim Rangnick –
Winterstarre

Herzlichen Dank an Vorablesen, an Joachim Rangnick und an den List-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Aus dem Briefkasten und schon gleich verschlungen.

Der Aufstieg in ihre Wochenendhütte endet für die junge Familie mit einem miesen Ehestreit. Nachdem die Frau umkehrt, ziehen Sohn und Vater weiter.

An der Hütte angekommen erwartet sie nicht die erhoffen und schon lang ersehnte Stille, sondern abertausende schwarze Fliegen.

Nach dem Öffnen der Haustüre erwarten die beiden das Grauen. Mehrere Säcke mit Leichenteilen liegen im Eingang.

Walcher besinnt sich wieder zu seinen Wurzeln. Doch Visionen plagen ihn. Dort sieht man Dünen und Muselmänner.

Kommissar Brunner ermittelt und hält Walcher auf dem Laufenden. Beide sind baff, als nicht mal eine Zeile dieses grausamen Fundes in der Zeitung zu finden ist.

Walcher vermutet, dass hier jemand gehörig an den Strippen gezogen hat und zieht los. Nichtsahnend, dass er, sondern auch seine wunderschöne geliebte Alpenwelt, die gehörig ins Wanken gerät.

Fazit

Joachim Rangnick macht irgendwie süchtig. Mit seiner Kunst, Realität und Fiktion in Einklang zu bringen und sich von alten Mythen und Weisheiten nicht abbringen zu lassen, macht diesen Lokalkrimi besonders lesenswert.

Sehr spannend und mal wieder extra gut erzählt!

Reihenfolge

  1. Bauernfänger (Die Lotto-Company) (2004)
  2. Die Austräger (2006)
  3. Falkenjagd (Frische Hühnchen) (20007)
  4. Viren-Mafia (2007)
  5. Sonniger Herbst (2008)
  6. Alte Kameraden (2009)
  7. Der Ahnhof (2010)
  8. Winterstarre (2011)
  9. Lämmerweid (2013)
  10. Fürchte deinen Bruder (2014)

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