Emlin Borkschert –
Des einen Freud des anderen Tod

Grit Loch hat ihren ersten Arbeitstag. Ihr Wiedereinstieg in den Polizeidienst verläuft alles andere als geplant.

Sie muss sich direkt mit einem toten Jungen auf einem Ostseecampingplatz beschäftigen und der Fall geht ihr von der ersten Sekunde an an die Nieren.

Unterstützung erhält sie von einem zusammengewürfelten Team aus diversen Polizisten, die das Wort Team jedoch nicht annähernd verdient haben.

Jeder ermittelt für sich, Teamarbeit scheint ein Fremdwort zu sein. Doch Grit lässt sich nicht unterkriegen.

Mit aller Macht und einer guten Portion Motivation kämpft und beißt sie sich durch den Fall.

Doch die Ermittler haben ihre Rechnung ohne die eingeschworene Campinggemeinde gemacht. Die hält mal zusammen und mal nicht. Jeder hat Leichen im Keller und keiner traut dem anderen. Jedoch der Polizei trauen alle am wenigsten. Somit steht es Front gegen Front.

Jeder Ermittler macht sein eigenes Ding und somit führen diverse Irrungen und Wirrungen zu keinen nennenswerten Fortschritten.

Hinzukommt, dass sich Grit noch mit Nebensächlichkeiten wie scheinbarer Prostitution, Diebstahl und Erpressung herumschlagen muss.

Dennoch gelingt es Grit Loch, die mit ihrem Nachnamen auch so schon genug Sorgen hat, mit ihrer ganz besonderen Ermittlungsarbeit die Spur des Mörders aufzunehmen.

Bei Emlin Borkschert begibt man sich in die wenn auch nur scheinbare Camper-Romantik. Die jedoch ist geprägt von Mord, Neid und den nicht gerade gewöhnlichen Marotten der Wohnwagengemeinde.

Ich bedanke mich herzlich bei Lovelybooks für die Leserunde und bei Emlin Borkschert sowie bei CW Niemeyer für das Rezensionsexemplar.

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