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Schlagwort: Lokalkrimi (Seite 1 von 3)

Irene Matt – Nichts drin?

Alexandra Rau ermittelt wieder und steht vor einem Rätsel. In einer Scheune im tiefsten Schwarzwald hängt eine junge Frau. Der scheinbare Selbstmord, der seltsame Abschiedsbrief und die Blicke der jetzigen Waisen lassen Alexandra Rau keine Ruhe.

Mit ihrem Kollegen Isidor wird sie dann zu einem weiteren Selbstmord gerufen. Hier jedoch wird den beiden schnell klar, dass der Tote zwar an Depressionen litt, aber keineswegs zu Suizid tendierte. Mord liegt also auf der Hand, doch wer ist der Mörder und was war das Motiv?

Als Alexandra dann dank eines Zufalls Mörder, Motiv und Mordwaffe auf einen Schlag geliefert bekommt, scheint alles klar….

Wer den Erstling von Irene MattDer Augenblick“ kennt, der weiß, dass sich die Autorin nicht zu so einfachen Lösungen hinreißen lässt. Gekonnt befindet sich der Leser ohne es zu erwarten in der Rolle des Mörders und überzeugt sich nunmehr Seite um Seite von dessen Motiv. Opfer oder Täter, diese Frage stellt sich bis zum Schluss. Doch für welche Seite entscheidet man sich?

Mit „Nichts drin?“ ermittelt erneut Alexandra Rau und bringt den Leser dazu, sich etwas genauer mit Homöopathie, Medizin und Arzneimitteln zu befassen, nur um festzustellen, dass wir es uns heute mit unseren Leiden etwas zu einfach machen. Für alles scheint es die richtige Medizin zu geben, aber ist es auch tatsächlich die richtige?

 

Alexander Oetker –
Château Mort

Alles könnte so beschaulich sein. Erstklassiger Wein, ausgezeichnete Lagen und alte ehrwürdige Gemäuer in Familienbesitz. Doch der Kampf um gut erzeugten und besonders hochklassigen Wein ist hart.

Lucs Freund Richard bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Er muss erweitern um an bessere Lagen zu kommen, aber geht man dafür über Leichen?

In Aquitaine, geplagt von einer fast schon unmenschlichen Hitzewelle, steht er alljährliche Marathon durch die Gärten der schönsten Châteaus bevor und Luc, Pariser Kommissar auf Heimaturlaub hat es gleich mit zwei vergifteten Läufern zu tun. Während der Präfekt gerettet werden kann, stirbt sein tags zuvor neu gewonnener Freund und Verkäufer eines altehrwürdigen Châteaus.

Die Ermittlungen sind mühsam. Den Einblick hinter die Fassade der scheinbar Schönen und Reichen, der wahren Verhältnisse in den Châteaus und die vermeintliche Beziehung zu Anouk, der hübschen Kollegin macht es Luc nicht leicht.

Mit Château Mort hat Alexander Oetker einen klassischen Lokalkrimi erschaffen, der äußerst gut recherchiert dem Hörer einen guten Einblick in die heutige Welt des Weines vermittelt und dabei natürlich nicht die Landschaft, Umgebung und die feinen Eigenheiten der Menschen im Médoc auslässt.

Frank Arnold vermittelt dem Lokalkrimi mit seiner Stimme die notwendige Spannung und überzeugt gekonnt als Meister seines Fachs.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall!

Rita Falk –
Winterkartoffelknödel

Der erste Provinzkrimi von Rita Falk!

Ich liebe Ludwig und die Mütze. Einfach klasse! Man fühlt sich wie früher, als man noch auf dem Dorf gewohnt hat und jeder wirklich jeden kannte. Erstklassik wird hier die Dorfromantik Bayerns erzählt, wo man die Leute nur mit Nachnamen kennt und mit den Vornamen nichts anzufangen weiß. Als eine neue junge Halbfranzösin den heruntergekommenen verwunschenen alten Hof erbt, ist im Dorf der Teufel los und plötzlich soll Franz, der Dorfpolizist in einem vierfachen Mord ermitteln?

Super lustig, man kann es nicht aus der Hand legen!

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