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Schlagwort: Lokalkrimi (Seite 1 von 2)

Irene Matt – Nichts drin?

Alexandra Rau ermittelt wieder und steht vor einem Rätsel. In einer Scheune im tiefsten Schwarzwald hängt eine junge Frau. Der scheinbare Selbstmord, der seltsame Abschiedsbrief und die Blicke der jetzigen Waisen lassen Alexandra Rau keine Ruhe.

Mit ihrem Kollegen Isidor wird sie dann zu einem weiteren Selbstmord gerufen. Hier jedoch wird den beiden schnell klar, dass der Tote zwar an Depressionen litt, aber keineswegs zu Suizid tendierte. Mord liegt also auf der Hand, doch wer ist der Mörder und was war das Motiv?

Als Alexandra dann dank eines Zufalls Mörder, Motiv und Mordwaffe auf einen Schlag geliefert bekommt, scheint alles klar….

Wer den Erstling von Irene MattDer Augenblick“ kennt, der weiß, dass sich die Autorin nicht zu so einfachen Lösungen hinreißen lässt. Gekonnt befindet sich der Leser ohne es zu erwarten in der Rolle des Mörders und überzeugt sich nunmehr Seite um Seite von dessen Motiv. Opfer oder Täter, diese Frage stellt sich bis zum Schluss. Doch für welche Seite entscheidet man sich?

Mit „Nichts drin?“ ermittelt erneut Alexandra Rau und bringt den Leser dazu, sich etwas genauer mit Homöopathie, Medizin und Arzneimitteln zu befassen, nur um festzustellen, dass wir es uns heute mit unseren Leiden etwas zu einfach machen. Für alles scheint es die richtige Medizin zu geben, aber ist es auch tatsächlich die richtige?

 

Alexander Oetker –
Château Mort

Alles könnte so beschaulich sein. Erstklassiger Wein, ausgezeichnete Lagen und alte ehrwürdige Gemäuer in Familienbesitz. Doch der Kampf um gut erzeugten und besonders hochklassigen Wein ist hart.

Lucs Freund Richard bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Er muss erweitern um an bessere Lagen zu kommen, aber geht man dafür über Leichen?

In Aquitaine, geplagt von einer fast schon unmenschlichen Hitzewelle, steht er alljährliche Marathon durch die Gärten der schönsten Châteaus bevor und Luc, Pariser Kommissar auf Heimaturlaub hat es gleich mit zwei vergifteten Läufern zu tun. Während der Präfekt gerettet werden kann, stirbt sein tags zuvor neu gewonnener Freund und Verkäufer eines altehrwürdigen Châteaus.

Die Ermittlungen sind mühsam. Den Einblick hinter die Fassade der scheinbar Schönen und Reichen, der wahren Verhältnisse in den Châteaus und die vermeintliche Beziehung zu Anouk, der hübschen Kollegin macht es Luc nicht leicht.

Mit Château Mort hat Alexander Oetker einen klassischen Lokalkrimi erschaffen, der äußerst gut recherchiert dem Hörer einen guten Einblick in die heutige Welt des Weines vermittelt und dabei natürlich nicht die Landschaft, Umgebung und die feinen Eigenheiten der Menschen im Médoc auslässt.

Frank Arnold vermittelt dem Lokalkrimi mit seiner Stimme die notwendige Spannung und überzeugt gekonnt als Meister seines Fachs.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall!

Rita Falk –
Winterkartoffelknödel

Der erste Provinzkrimi von Rita Falk!

Ich liebe Ludwig und die Mütze. Einfach klasse! Man fühlt sich wie früher, als man noch auf dem Dorf gewohnt hat und jeder wirklich jeden kannte. Erstklassik wird hier die Dorfromantik Bayerns erzählt, wo man die Leute nur mit Nachnamen kennt und mit den Vornamen nichts anzufangen weiß. Als eine neue junge Halbfranzösin den heruntergekommenen verwunschenen alten Hof erbt, ist im Dorf der Teufel los und plötzlich soll Franz, der Dorfpolizist in einem vierfachen Mord ermitteln?

Super lustig, man kann es nicht aus der Hand legen!

Moni & Simon Reinsch –
Tief im Hochwald

Liebe Moni, lieber Simon, vielen dank für den schönen Rückblick in meine alte Heimat! IMG_20160529_200001

Ein Krimi im düsteren Hochwald? Die Szenerie scheint wie dafür gemacht! Ein Mörder geht um und an dem hat die Polizei eine harte Nuss zu knacken. Dank mal mehr und mal weniger Hilfe aus dem beschaulichen Hellersberg kann der Fall nicht so schnell gelöst werden und die Morde häufen sich. Die Soko aus Trier wird hinzugezogen und das verschlafene Nest wird unfreiwillig aufgeweckt. Die Angst geht um aber die Gerüchte sind schneller.

Gut recherchiert, klasse Spannungsaufbau und wirklich gut ausgewählte Charaktere!

Markus Ridder – Der Blütenstaubmörder

Ein Landsberg-Ammersee-Krimi…IMG_20160529_175928

In Landsberg geht ein Mörder um. Er hält die Frauen in seiner Gewalt und tötet sie erst nach ein paar Tagen und bringt sie in ihre eigenen Betten zurück. Das Ermittlerteam Plosilla, Dollar und die Praktikantin Jenny tun ihr Bestes, aber der Möder schlägt wieder zu. Die Ermittlungen gehen hin und her und nur dank Jenny, die Ungeduld in Person, kommt es zum entscheidenden Hinweis, denn alles läuft final auf den dort im Urlaub befindlichen Krimiautor hinaus, der in dem örtlichen Gasthof sein nächsten Werk schreiben will. Doch ist der auch der Mörder?

Ein Lokalkrimi mit viel Spannung, guten Ermittlern und auch einem kleinen Schuss Ironie!

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