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Schlagwort: Kathy Reichs (Seite 1 von 2)

Kathy Reichs –
Fahr zur Hölle

Kathy Reichs – Fahr zur Hölle

Okay, als Serienjunkie fällt es einem nicht leicht, den nächsten Teil der Brennan-Reihe einfach so im Schrank stehen zu lassen. Also her damit!

Charlotte ist das Mekka der NASCAR-Rennen. Tempe wird zu einem Leichenfund direkt neben der Rennstrecke gerufen. Sogleich gehen mehrere Vermisstenmeldungen ein und es bedeutet einiges an Mühe, die Leiche aus dem Fass voller Asphalt zu befreien. Kaum auf dem Tisch ist die Leiche samt Proben auch schon verschwunden.

Während sich Tempe über den dreisten Diebstahl ärgert, tritt Slidell auf den Plan. Beide ermitteln nunmehr aufgrund der fehlenden Leiche an den beiden Vermisstenfällen und stoßen dank des Handbuchs eines verstorbenen Kollegen auf zahlreiche Hinweise. Das FBI mischt gründlich mit und bringt eine militante Gruppe ins Spiel, die die Nachforschungen von Brennan und ihrem Partner ein Dorn im Auge scheint.

Als dann auch noch ein ehemaliger Cop sich großzügig für die Ermittlungen und auch für Brennan interessiert, kommt es Schlag auf Schlag.

Mit „Fahr zur Hölle“ begeben wir uns ins Rennfahrermilieu und zum NASCAR Rennen. Als Leser treffen wir auf Spinner, übergeschnappte Fans und Menschen, die fürs Schrauben und Fahren alles geben. Gute Recherchearbeit und außergewöhnlich gute Charaktere machen es leicht, diese Story zu mögen, wenn auch Motorsport so ganz und gar nicht zu meinen Interessen zählt.

Gekonnte Tempowechsel und Spuren ins Nichts bringen einen weiteren Thriller zu Tage, der den Zustand der Achtziger in den Südstaaten auf den Punkt bringt. Rassenhass, Anschläge und Militante Gruppen waren auf dem Vormarsch und die Regierung samt FBI scheinbar machtlos.

Wer schon einmal in den Südstaaten und in der Nähe von Charlotte war, der kennt die abgelegenen Ecken, kleinen Dörfer und diesen unverkennbaren Menschenschlag, der sich für alles und für nichts begeistern kann. Erst als Brennan und Slidell an allen losen Enden ziehen, entpuppt sich eine Mordgeschichte, die sich so leicht nicht verdauen lässt.

Kathy Reichs –
Blut vergisst nicht

Kathy Reichs – Blut vergisst nicht

Tempe wird zu einer vermeintlichen Wasserleiche gerufen, die sich schnell als Selbstmord herausstellt. Froh, der tropischen Hitze des Sommers zu entkommen will sie sich schon auf den Rückweg in ihr Labor machen, als die Fingerabdrücke den Toten identifizieren und somit mit Rätseln umgeben.

Der Selbstmörder war bereits 1968 für Tod erklärt worden und das Militär macht für gewöhnlich bei Ihren Rückholeinsätzen keine Fehler. Wie kommt dann allerdings der in Vietnam gefallene Soldat Jahre später als Selbstmörder in einen See nach Kanada?

Tempe hat Lunte gerochen und ruft ihren alten Freund Danny an, der auf Hawaii immer noch für das Militär in deren eigener riesiger Abteilung zurückgeführte Kriegsopfer identifiziert. Mit ihrer Tochter Kathy im Gepäck werden Danny und Tempe nach den ersten Recherchen mit einer weiteren Leiche konfrontiert, bei der es sich dank der vorhandenen Marke ebenfalls um den kanadischen Selbstmörder handeln soll. Jetzt bekundet auch Detective Ryan Interesse und zieht in das strandnahe Ferienhaus samt mitgebrachter Tochter Lilly im Gepäck.

Kathy Reichs ist ein Garant für Spannung. Mit gewohnter Manier ermittelt Temperence Brennan in ihrem Metier mit alten Freunden und Bekannten und lässt sich auch durch einen schweren Autounfall nicht von diesen scheinbaren Irrwegen der Ermittlungen abbringen.

Während Hawaii als das Urlaubsparadies von allen Hochglanzmagazinen glänzt, wird schnell klar, das natürlich auch hier der Drogenhandel, Gangs und Schmuggel schon längst auf den bezaubernden Inseln angekommen sind. Die Detectives Ding und Lang überraschen mit überzeugenden Dialogen.

Beeindruckend schildert Reichs die Ermittlungsarbeit der JPAC im 13. Teil „Blut vergisst nicht“ der Temperance Brennan Reihe . Niemand wird je zurückgelassen als Slogan für das amerikanische Militär ist mit extrem aufwendigen Verfahren und einer Einsatzgewalt belegt, die ihresgleichen sucht. Jeder, der sich schon einmal die militärische Zeremonie des „unbekannten Soldaten“ live angesehen hat, versteht, was es für die Mitglieder des amerikanischen Militärs bedeutet.

Ich bin natürlich schon auf die nächsten Ermittlungen von Tempe und Ryan gespannt.

Kathy Reichs –
VIRALS –
Jeder Tote hütet ein Geheimnis

Nachdem ich den zweiten Teil direkt vor Ort in Charleston verschlungen habe, ging es gleich weiter mit dem dritten Teil.

Tory steht vor ihrem großen Debüt beim Cotillion, als Hi dank der Hilfe eines Metalldetektors einen ganz besonderen Geocache auf Loggerhead entdeckt. Was als vermeintlich einfaches Spiel beginnt, entpuppt sich als ein brisantes und tödliches Abenteuer.

Während der gestellten Aufgaben des Spielemachers muss Tory für ihren Debütantinnenball noch vier Begleitungen auswählen. Ihre drei besten Freunde aus ihrem Rudel sowie Jason sind dabei. Das führt natürlich zu Reibereien, was jedoch Tory viel zu spät bemerkt und sie und ihre Virals somit noch stärker ins Licht des Killers rückt.

Auch in dieser Folge bringen die Vier ihre neuen Fähigkeiten zur Geltung, jedoch bringt dies auch wieder Chance auf den Plan, der sich jetzt nicht so einfach hinters Licht führen lässt.

Eine atemberaubende Jagd quer über die Küste South Virginias hinweg führt uns Kathy Reichs mit ihrem dritten Teil der VIRALS-Reihe erneut in ein wagemutiges Jugendthrillerabenteuer, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen.

Leider war der vierte Teil bei Barnes & Nobles nicht vorrätig und ich musste auf den dritten und vierten Teil des CAMEL-Clubs von Baldacci zurückgreifen.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um meine eigene Rezension und eigenes Fotomaterial handelt. Das Buch wurde von mir selbst gekauft. #Werbung ohne Gegenleistung!

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