Philipp Vandenberg –
Sixtinische Verschwörung

Endlich steht die Reinigung der Fresken von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle an. Die Restauratoren warten auf diese Erlaubnis schon seit Jahren.

Losgelegt machen Sie dabei selbstsame Entdeckungen. Einzelne kleine Bildfelder sind mit Buchstaben versehen, die keinerlei Sinn ergeben.

Der Fund wird an die Kunsthistoriker übergeben, doch diese finden keine Erklärung und übergeben die Arbeit an den heiligen Stuhl. Doch auch die vatikanischen Archivare haben dafür keine Lösung.

Wichtige Dokumente, die zum Entstehungszeitraum der Fresken und dieser besonderen Beschriftung im Archiv liegen, sind jedoch geheim und nur der Papst selbst hat Zutritt.

Weiterhin hat Kurienkardinal Jellinek, der auch der Präfekt der Glaubenskongregation ist, noch Zugang und kann seine Neugierde kaum stillen.

Er macht sich auf die Suche nach den geheimen Schriften und stößt dabei auf Material, das Michelangelo als erbitterter Feind der Kirche darstellt.

Mehr aus Zufall stößt Jellinek bei seiner Suche auf einen Brief, in dem Michelangelo die Sprengkraft dieser Buchstaben heraufschwört.

Jellinek merkt jedoch zu spät, dass er nicht als Einziger seine Neugierde im vatikanischen Archiv befriedigt und entkommt nur knapp einem Mordanschlag. Wer hat hier die Strippen in der Hand und was wollen seine Verfolger verbergen?

Philipp Vandenberg ist ein Garant für Spannung. Lobenswert wie immer sind seine Personenverzeichnisse und Skizzen sowie ein kleines Nachschlaglexikon, das dem Leser die Geschichte ein wenig erleichtert. Gut recherchiert geht es spannungsgewaltig quer durch die Geschichte bis hin in die Neuzeit und in die dunkelsten Kapitel des Heiligen Stuhls.

Historik spannend verpackt – Vandenberg ist immer eine „historische“ Auszeit aus anderen Genres wert.

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