Van Deus –
Die Ampullen von Lorenzini

Jo steht so kurz vor der Rente, dass er seine Arbeitstage an seinen Händen abzählen kann. Ausgerechnet jetzt taucht eine Leiche in einer der schönen alten Villen in Hamburg auf.

Die Neue soll angelernt werden und Jo gelingt es nicht, sich erfolgreich aus der Affäre zu ziehen.

Am Tatort stoßen die Beiden dann nicht nur auf eine menschliche Leiche, sondern auch auf einen toten Hund. Als dann noch eine tote Haushälterin auftaucht, beginnt Jo an seinen geplanten letzten Arbeitstag zu zweifeln.

Müde und trostlos in diesem allerletzten Fall feststeckend schleppt Jo sich auf die Weihnachtsfeier und gewinnt dort den Hauptpreis. Es winkt eine Reise nach Kapstadt. Doch Gewinn hin oder her, er kann nicht anders und muss diesen allerletzten Fall abschließen.

Er besinnt sich während der Ermittlungen immer wieder auf seine alten längst gelösten Fälle und an seinen letzten Kuraufenthalt. Dort machte Jo Bekanntschaft mit einem Wahrsager. Nach und nach scheinen all dessen Orakelsprüche sich zu bewahrheiten.

Jo erhofft sich jetzt auch in diesem aktuellen Fall Hilfe von Querola, seinem Wahrsager, doch der zweifelt an seinen Fähigkeiten. Weitere Opfer tauchen auf und Jo sieht seinen letzten Tag und sein Flugticket in weite Ferne rücken.

Der Fall nimmt skurrile Wendungen und führt Jo samt Wahrsager nach Afrika. Dort jedoch weht ein anderer Wind und beide geraten immer wieder in brenzlige Situationen. Das ausgerechnet die Neue die beiden stets aus den miesen Situationen rettet, hinterlässt bei Jo einen bitteren Nachgeschmack.

Immer wieder führt sie die Spur jedoch zu einer Weinkellerei…

Fazit

Van Deus führt den Leser in das Sehnsuchtsland Afrika. Doch Kapstadt ist eine Millionenstadt und Elend, Leid und Armut stehen hier an der Tagesordnung. Die drei Ermittler aus Deutschland müssen sich mehr als einmal eingestehen, dem Wohlstand verfallen zu sein und tun sich schwer mit der dort herrschenden Leichtigkeit. Geschickt wendet sich der Fall von Seite zu Seite und lässt den Leser die Story genießen.  

Vielen Dank an Van Deus, an Black Beck One Publishing und an Lovelybooks für die spannende Leserunde.

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