Jana Paradigi –
Kitty Carter
Dämonenkuss

Kitty Carter arbeitet bei der Polizei von London. Für das Jahr 1862 ist das jedoch schon etwas ungewöhnlich. Als unverheiratet und in einem etwas reiferen Alter ist sie trotz Job leider immer noch von ihrem reichen und herrischen Vater abhängig.

Bei der Polizei ist sie sehr gefragt, sie findet in den kleinsten Dingen die Lösung des Falls. Dies beruht teilweise auf Kittys unglaublicher Neugierde und Aufgeschlossenheit gegenüber Menschen, aber auch, weil sie über eine scheinbare Gabe verfügt. Fasst sie einen Gegenstand an, erhält sie kurze Flashbacks, die es jedoch erst zu deuten gilt.

Das alles nimmt ein jähes Ende, als Kitty selbst unerwartet stirbt.

Widererwarten befindet sie sich weder im Himmel noch in der Hölle. Gott hat für sie eine ganz besondere Aufgabe. Sie soll zurück auf die Erde und eine reihe von mysteriösen Morden aufklären.

Kitty freut sich riesig auf die zweite Chance, nichtsahnend, in welches Schlamassel sie hineingerät.

Wieder in London angekommen ergibt dieses neue Ich für Kitty erst gar keinen Sinn. Erst als sie erste neue körperliche Erfahrungen macht, beginnt sie gefallen daran zu finden. Währe da jedoch nicht ein göttlicher Auftrag, eine Dämonin, die Kitty zittern lässt und zahlreiche Dinge, die die Grundfeste der Menschheit ins Wanken geraten lassen.

Fazit

Jana Paradigi führt uns hinauf ins Himmelreich und wieder herab auf die Erde. Gut und Böse verschwimmt. Im viktorianischen England muss die frisch wiedergeborene Kitty Carter erst lernen, dass nichts ist, wie es scheint und ihr göttlicher Auftrag nochmal grundsätzlich hinterfragt werden sollte. Mir persönlich waren es ein wenig zu viel Körperflüssigkeiten.

Danke an Jana Paradigi, an den NovelArc Verlag und an Literaturtest für das Rezensionsexemplar.

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