Helmut Wichlatz –
Mordsclique

Heimeliges und tristes Flair zeigt sich in dem kleinen Eifeldörfchen in seiner schönsten Pracht. Klar ist auch, dass hier natürlich jeder irgendwie Dreck am Stecken hat. Es steht ein Jubiläum an und renommierte Gäste sind geladen.

Jedoch geht ein Mörder um und scheint auf Rache aus. Mit der Nadel bewaffnet bringt er alte Freunde in ziemlich missliche Lagen. Einzig der vor Ort anwesende Journalist scheint auf der richtigen Spur zu sein, er wühlt tief im Dreck.

Doch wie kann das sein? Das ausgerechnet ein Außenstehender die Zusammenhänge begreift? Tja, bei so vielen gescheiterten Existenzen hat er auf jeden Fall den richtigen Riecher.

Die Polizei ist ratlos und lässt sich ein ums andere Mal von den Dorfbewohnern an der Nase herumführen. Bis zum entscheidenden Schuss…

So viel Aufmerksamkeit hinterlässt Spuren im Dreck. Das Dorf zeigt sich nicht gerade von seiner besten Seite und hinterlässt einen fiesen Nachgeschmack. Wichlatz lässt den Leser eine Spur nach der anderen verfolgen und landet schließlich bei einer gescheiterten Existenz.

Ein Lokalkrimi, der dem Cover würdig seine Strippen durch dünn besiedelte Landschaft zieht und dabei nicht außer Acht lässt, dass in diesen Dörfern jeder jeden kennt und trotzdem jeder eine Leiche im Keller hat!

Vielen Dank an Helmut Wichlatz und an den Sutton Krimi Verlag für das Rezensionsexemplar und an Lovelybooks für die interessante Leserunde.

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