Andreas Winkelmann –
Der Fahrer

Jens Kerner und Rebecca Oswald ermitteln wieder.

Eine mit Leuchtfarbe bemalte Leiche sitzt zusammengesunken im Hamburger Stadtpark. Das Ermittlerteam Jens Kerner und Rebecca Oswald stehen vor einem Rätsel.

Alle Spuren führen zu Jens Bruder, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hält.

Als eine weitere Frau spurlos verschwindet und mysteriöse Hashtags an etlichen Fahrzeugen auftauchen, muss auch die Ermittlung gezwungenermaßen Online gehen.

Der Killer und Entführer stellt das Team mit regelmäßigen Postings bloß. Die Uhr tickt live im Internet und lässt die Polizei atemlos durch Hamburg und zu diversen Nebenschauplätzen jagen.

Immer wieder führt die Spur zu dem neuen Fahrdienst MyDriver. Ganz im Sinne von Uber gilt dieses neuartige Taxikonzept mit Elektroautos als bevorzugtes Automobil für junge alleinstehende Frauen, die sicher ans Ziel kommen wollen.

Hat es der Mörder etwa darauf abgesehen? Oder doch auf Jens Kerner?

Als weitere Details und Liveschaltungen unter dem Hashtag #findemich auftauchen, teilt sich das Ermittlerteam auf. Der Killer gibt ein Tempo vor, dem das Ermittlerteam nur schwer folgen kann. IT-Experten müssen her.

Schnell wird klar, dass es sich bei diesem Killer, der im Netz seine Taten ankündigt, nicht um einen gewöhnlichen Mörder handelt. Mit seinem Schritt in die Öffentlichkeit muss auch die Polizei beweisen, dass das Medium Internet Einzug in die Ermittlerbüros gehalten hat und neue Perspektiven und noch mehr Fragen aufwirft.

Fazit:

Andreas Winkelmann schafft es spielet, diese Story mit Jens Kerner auf einem sehr heißen Spannungsfaden zu halten. Ein Opfer jagt das nächste und durch das Medium Internet und Instagram müssen alte gelernte Ermittlungsweisen völlig neu überdacht werden.

Die Polizei muss schneller im 21 Jahrhundert ankommen, als es so manchem Ermittler lieb ist. Natürlich darf in dem dritten Teil der Reihe die Vergangenheit der Ermittler nicht vernachlässigt werden. Gekonnt packt Winkelmann diese in Szene.

Fans von amerikanischen Autoklassikern kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Hörer, die eine spannende Stimme wie die von Charles Rettinghaus zu schätzen wissen.

Ich bedanke mich herzlich bei der Bloggerjury, bei Andreas Winkelmann und bei Lübbe-Audio für das Rezensionsexemplar.

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