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Monat: Februar 2017 (Seite 1 von 3)

André Georgi –
Tribunal

Eine mutige Ermittlerin bringt einen hochgradigen Kriegsverbrecher nach Den Haag, damit er gegen den Chef der Wölfe aussagen kann. Er ist der einzige Kronzeuge, die restlichen Zeugen sind tot oder untergetaucht.

Das Attentat auf den Kronzeugen ist sauber geplant und die Ermittlerin Jasna sowie der Ankläger und das Gericht in Den Haag stehen plötzlich mit leeren Händen da.

Doch Jasna gibt nicht auf und bricht im Alleingang nach Serbien auf um Branko, einen weiteren Wolf zu finden und somit das Urteil des Chef entgültig zu fällen. Was Jasna allerdings nicht weiß, ihre eigene Familie ist involviert….

Nichts für Zartbesaitete und Krimileser! Das hier ist ein blutiger Thriller, der nichts am Krieg beschönigt und die Armut, das Leid und den Hass der Menschen so zeigt, wie er in Serbien stattgefunden hat und wie er in anderen Ländern noch stattfindet!

Julian Kutos –
Simply Pasta, Pizza & Co.

Julian Kutos wirbt damit, einfach italienisch genießen und ich muss ihm zustimmen. Ein Kochbuch mit übersichtlichem Inhaltsverzeichnis, Menüvorschlägen und vegetarischer und veganer Auslobung.

 

Mir haben neben den klassischen und leckeren Rezepten auch die Einleitung des Buches gefallen, an welcher ich sonst wenig gefallen finde inklusive der Grundrezepte für selbstgemachte Pasta und Pizza!

Die Abwandlung in die glutenfreien Varianten waren überhaupt kein Problem, die selbstgemachte Pasta sehr lecker und kochfest.

Mein Favorit war definitiv Cappelletti mit Thunfisch und Erbsen und die Auswahl der Rezepte im Allgemeinen war sehr klassisch. Kein Schnickschnack, einfache Kochfreude und leckerer Genuss!    

Das Buch habe ich mit einem Americano abgeschlossen und bin gespannt auf weitere Kochbücher von Julian Kutos.

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Werner Gerl –
Champagner für den Mörder

Barbara Tischler nagt an ihrem alten noch nicht abgeschlossenen Fall. Ausgerechnet ein Hacker wird in fast gleicher Pose tot aufgefunden und Barbara hat Lunte gerochen. Mit ihrem Kollegen Mangel durchbricht sie mit feiner Spürnase und einer gehörigen Prise Sarkasmus die Münchner Schickeria. Verdächtige gibt es viele an der Zahl, aber erst als ein weiteres Opfer auftaucht benötigt Barbara Hilfe von einem verrückten Pennertrupp, der dem geplanten Schauspiel den richtigen Schliff verleiht.

Ein schöner Tripp durch die Münchner Schickeria, die viel Schein und wenig Sein erzeugt und in der sich mit Erpressung ein ruhiger Lebensabend verdienen lässt.

Ich freue mich auf einen weiteren Teil mit der bissigen Tischler und dem unglaublich resistenten Mangel.

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Birnen-Mascarpone-Trifle

     Bei verregneten 8° Celsius ist ein cremig-fruchtiges Dessert einfach himmlich.

Die Birnen werden geschält, geviertelt und entkernt.

Den Weißwein mit dem Birnensaft, dem Zucker, dem Ingwer und dem Kardamon erhitzen. Die Zimtstange und die Birnenviertel zugeben und ca. 20-25 Minuten bei hoher Hitze einkochen lassen. Die Flüssigkeit sollte leicht sirupartig sein und die Birnen dürfen auch schon leicht zerfallen. Wer mag, kann die Masse auch gerne passieren und ein Birnenmus herstellen.

Die Schokolade mit dem Williams-Christ-Schnaps und 1/4 Tasse Wasser in einem feuerfesten Topf erhitzen und die Schokolade darin schmelzen und anschließend abkühlen lassen.

Den ersten Teil der Sahne steifschlagen und die Mascarpone mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer unterheben. Die Schokosauce nach deren Erkalten unterheben und gut verrühren.

Die Kekse grob zerbröseln und auf den ersten Teil in die gewünschten Gläser als Boden hineingeben.

Nach dem Erkalten der Birnenmasse diese nun als zweiten Teil der Schicht in die Gläser auf die Keksbrösel geben und mit der dritten Schicht als Mascarponecreme abschließen. Die Schichtlagen so oft wie gewollt wiederholen und mit feinen Keksbröseln abschließen.

Die restliche Sahne mit dem Puderzucker steifschlagen und als Topping obenaufgeben, wer mag mit einem Spritzbeutel.

Einfach lecker!

 

Birnen-Mascarpone-Trifle

  • 3 Birnen, fest
  • 3/4 Tasse Rohrohrzucker oder normaler Zucker, alternativ geht natürlich auch Honig oder Agavendicksaft
  • 1 Zimtstange
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer oder 1/2 Teelöffel getrockneter Ingwer
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Kardamom oder 4 Kapseln
  • 3/4 Tasse Birnensaft, alternativ geht natürlich auch Apfelsaft oder ähnliches
  • 3/4 Liter Weißwein
  • 100 g Schokolade nach Wahl
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 1/2 Schnapsglas Williams-Christ oder Kirschwasser, lecker ist auch Grappa
  • 400 g H-Sahne
  • 1/4 Tasse Puderzucker
  • Kekse nach Wunsch

Die Birnen werden geschält, geviertelt und entkernt.

Den Weißwein mit dem Birnensaft, dem Zucker, dem Ingwer und dem Kardamon erhitzen. Die Zimtstange und die Birnenviertel zugeben und ca. 20-25 Minuten bei hoher Hitze einkochen lassen. Die Flüssigkeit sollte leicht sirupartig sein und die Birnen dürfen auch schon leicht zerfallen. Wer mag, kann die Masse auch gerne passieren und ein Birnenmus herstellen.

Die Schokolade mit dem Williams-Christ-Schnaps und 1/4 Tasse Wasser in einem feuerfesten Topf erhitzen und die Schokolade darin schmelzen und anschließend abkühlen lassen.

Den ersten Teil der Sahne steifschlagen und die Mascarpone mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer unterheben. Die Schokosauce nach deren Erkalten unterheben und gut verrühren.

Die Kekse grob zerbröseln und auf den ersten Teil in die gewünschten Gläser als Boden hineingeben.

Nach dem Erkalten der Birnenmasse diese nun als zweiten Teil der Schicht in die Gläser auf die Keksbrösel geben und mit der dritten Schicht als Mascarponecreme abschließen. Die Schichtlagen so oft wie gewollt wiederholen und mit feinen Keksbröseln abschließen.

Die restliche Sahne mit dem Puderzucker steifschlagen und als Topping obenaufgeben, wer mag mit einem Spritzbeutel.

Einfach lecker!

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Freddie Janssen –
Saures

Ein Rezeptbuch für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr.

Ein außergewöhnliches „Koch“-Buch mit ausgeflippten Design, außergewöhnlichen Rezepten und einer neuen Art Lebenserfahrung.

Was macht man, wenn man zu viele Gurken im Garten hat? Einmachen. Aber das wäre ja zu einfach. Man macht Pickles draus und muss sich dafür nicht mehr ins ferne England begeben.

Althergebrachte und traditionelle Rezepte gut aufgepeppt und dennoch leicht und locker nach „koch“ bar!

Kaye Gibbons –
Zauber des Lebens

Kate Birch hat es in sich. Die lebenslustige und mutige Frau krempelt mit ihrer Art, Menschen zu heilen ein ganzes Dorf um. Anfängliche Skepsis tritt der unbekannten und etwas eigenartigen Frau gegenüber aber mit der Zeit lebt dieses Dorf neu auf und erlebt einen wahren Neustart.

Ein einzigartiger Roman über ein kleines heruntergekommenes Dorf, eine zauberhafte Heilerin und die Liebe zur Natur und zu den Menschen.

Ein Aufbegehren gegen die Zukunft und eine wunderbare Familiensaga umgibt diesen Roman, der so leicht zu lesen und doch so tief nach dem Herzen greift.

 

Elizabeth Gilbert –
Das Wesen der Dinge
und der Liebe

Elizabeth Gilbert entführt uns rund um die Welt und mitten hinein in die Welt der Botanik und hier speziell in die Welt der Moose. Alma, eine junge und ungeliebte Dame begibt sich auf die Suche und wird fündig in der Welt des Fachgebietes der Moose. Aus ungewöhnlichem Elternhaus, mit allerlei Zwängen und Wissen gespickt,  wird sie zwar in ihrer Arbeitswelt fündig, jedoch auf der Suche nach der Liebe nicht. Sie heiratet glücklos, sucht in der Ferne ihr Lebensziel und kehrt zurück in den Schoss der Familie.

Mit unglaublich viel Informationen und guten sowie Schattenseiten erlesen wir die damalige Sicht der Welt und der Vorstellung davon, was es heißt, eine gebildete Frau zu sein.

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Alicia Giménez-Bartlett –
Spanische Blumen

Der erste Fall des traumhaft sarkastischen Ermittlerduos Petra Delicado und Fermin, ihrem Assistenten.

Ein Vergewaltiger geht um und beschäftigt die Polizei Tag und Nacht. Er hinterlässt Papierblumen als Kennzeichen und Petra sieht das als ihren Start in der Ermittlerszene. Doch das ist in Barcelona immer noch eine Männerwelt und der ihr zugeteilter Assistent Fermin Garzon ist nicht gerade ein begnadeter und eilfertiger Kollege.

Alles dreht sich vor und zurück und nur Petra scheint die Botschaften des Vergewaltigers entziffern zu können.

Brisant, spannend und einmalig gut ermittelt! Ein sehr gelungener Auftakt!

 

Alicia Giménez-Bartlett –
Hundstage

Petra Delicado und Fermin lösen gemeinsam ihren zweiten Fall.

Ausgerechnet ein Hund wird Zeuge eines Mordes. Fermin ist verzweifelt aber Petra, die findet das natürlich klasse. Sie nimmt den Hund bei sich auf und ist erstaunt, das jemand noch sturer wie sie selbst sein kann. Sie hat einen wahren Gegenspieler gefunden, aber wie findet man jetzt den Killer?

Fermin und Petra samt vierpfotiger Begleitung machen sich auf in das Hundekampfmilieu und dort lernen sie das Grausen, das Staunen und kommen dem Killer gefährlich nahe!

Sehr spannend, sehr spleenig aber genau das, was man von diesem zweiten Teil der Krimireihe um Petra Delicad und Fermin erwartet!

Alicia Giménez-Bartlett –
Boten der Finsternis

Petra Delicado und Fermins dritter Fall. Petra scheint gefragt, denn jemand schickt ihr abgetrennte und abgehackte Körperteile ins Komissariat mit den besten Grüßen.

Doch wer ist dieser brisante Absender? Die Ermittlungen beginnen und lassen Petra und Fermin ganz schön ins Schwitzen geraten denn der Mörder ist scheinbar unfehlbar und alles verläuft nach und nach im Sande. Doch Petra gibt nicht auf, denn ihr wird so langsam klar, das ihr anfänglich vermutetes Motiv so ganz und gar falsch zu sein scheint und nur noch Fermin mit seinem ausgefuchsten Spürsinn für die Wiederbelebung von Petras Sarkasmus dienen kann.

Wunderbar!

 

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