Ein Krimi im Roma-Millieu hört sich anfangs etwas schwierig an, ist es aber gar nicht. Spannung von Anfang an und Penney hat ein GespürIMG_20160630_223712 für gute Geschichten. Das Leben der Roma in England ist seit jeher ein Streitthema im Land und die Wohnwagen werden nicht gerne gesehen. Als Ray, selbst ein Halbblut mit der Suche nach Rose beauftragt wird, gerät er natürlich mit seiner eigenen vergessenen Vergangenheit in Konflikt, begeht Fehler und findet schließlich doch noch einen Weg zur Lösung des Falles. JJ, der Roma-Junge, der uns gleichzeitig im Roman begleitet gibt dem Leser einen guten Einblick in das Leben und den Glauben des umherziehenden Volkes.

Ein gelungener Krimi, der ganz anders endet als man denkt und der durchgehend mit Spannung gespickt ist.

Ich bin gespannt auf ein weiteres Buch von Penney

Der Privatdetektiv Ray soll eine bereits fast sechs Jahre verschwundene Frau finden. Eigentlich kein Problem, wäre sie nicht eine Roma. Der Mandant will unbedingt, das Ray den Fall übernimmt, er gehört ja irgendwie dazu, oder nicht? Bereits sein Vater hat das fahrende Volk hinter sich gelassen, aber der Mandant hat bares und das ist überzeugend.

Penney erzählt viel über das Leben und die Mythen um das fahrende Volk, klärt auf und bringt dabei noch haarscharfe Spannung unter!

Klassisch britisch!!!

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