Stef Penney –
Was mit Rose geschah

Das Leben der Roma in England ist seit jeher ein Streitthema im Land und die Wohnwagen werden nicht gerne gesehen.

Ray wird mit der Suche nach Rose beauftragt. Nur widerwillig nimmt er diesen Job an. Er will ungern in seinem alten Milieu ermitteln. Selbst ein halber Roma soll ihm dies die „Arbeit“ erleichtern.

Schon gleich zu Beginn gerät Ray mit seiner Vergangenheit in Konflikt. Er begeht grobe Fehler, findet sich nur schwer in seine große Familie zurück. Kann mit den Traditionen nicht umgehen.

Die Suche nach Rose gestaltet sich jedoch als schwierig, Rose hat kaum Spuren hinterlassen. Schon zu lange liegt ihr verschwinden zurück. Geschlagene sechs Jahre hat die Familie Janko gewartet und jetzt liegt alles in Rays Hand. Doch was erhofft sich die Familie und was erhofft sich Ray?

Begleitet von JJ folgt Ray jeder noch so kleinen Spur. Das fahrende Volk verachtet ihn für seine Schnüffelei und mehr als ein Geheimnis wird gelüftet.

Fazit

Stef Penney zeigt uns die Welt des fahrenden Volkes. Durch die Augen von JJ, einem feststeckenden Roma und Ray, der die Abkehr geschafft hat lässt sie tief blicken.

Tradition und dubiose und altbackene Regeln geben den Lebensweg des fahrenden Volkes genau vor. Familie steht über allem. Männer haben die Macht und Frauen müssen sich fügen.

Spannung und dunkle Töne ziehen sich durch den Roman und hinterlassen einen faden Beigeschmack, das Tradition und Kult den Fortschritt und ein freies Leben unterdrücken.

Herzlichen Dank an Stef Penney, an den dtv Verlag sowie an Lovelybooks für die gemeinsame Leserunde.

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