Steve Stern –
Der gefrorene Rabbi

Bernie Krap hat mal wieder Hunger. Auf der Suche nach einer Tiefkühlpizza findet er jedoch einen tiefgefrorenen Rabbi. So weit, so gut.

Der junge Bernie lässt sich nur schwer schockieren und hat diese innere Ruhe wohl von seinem Vater geerbt. Der erzählt ihm gelangweilt, dass es sich bei dem Rabbi um ein sehr altes Erbstück handelt.

Er bringe als Eisblock der Familie einfach Glück und so käme eine Trennung nicht in Frage.

Bernie sieht das ganz andern und der Rabbi in der Tiefkühltruhe lässt ihm keine Ruhe, obwohl er das kommende Wochenende das erste Mal Sturmfrei hat. Pläne sind schon gemacht, wäre da nicht das heraufziehende Unwetter. Es blitzt und donnert und der Strom fällt aus.

Absehbar erwacht der aufgetaute Rabbi und begrüßt Bernie auf jiddisch und die Odyssee im einundzwanzigsten Jahrhundert beginnt.

Steve Stern würde für dieses Buch mit Preisen überhäuft. Die Story war für mich jedoch sehr vorhersehbar und wenig überraschend. Bernie muss sich schlussendlich die gesamte Lebensgeschichte des Rabbis anhören und für den Leser bedeutet das Seiten über Seiten bis die Geschichte mit immerhin überraschendem Finale endet.

Herzlichen Dank an Steve Stern, an den Blessing-Verlag sowie an Vorablesen für das Rezensionsexemplar.

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