Es ist wieder so weit. Meine rote Johannisbeere biegt sich unter der Last der Früchte. Wir haben dieses Jahr an diesem einen Strauch 13 Kilogramm abgeerntet. Jetzt hängen noch vereinzelt kleine Früchte für die Vögel und Spitzmäuse dran.

Aus 13 Kilogramm roter Johannisbeeren wurden dann dank des Entsafters 9 Liter roter Johannisbeersaft. Trotz straffem Zurückschneiden im Februar hatten wir mit einer solch riesigen Menge nicht gerechnet. Was Wasser und ein wenig Mulch aus unserem Kompost da ausmachen….

Das diesjährige Gewicht wie auch die Literanzahl bricht die Rekorde der letzten Jahre!

Jetzt heißt es nur noch Gelee, Gelee und Gelee kochen.

Also, Gläser raus, Gelierzucker 2:1 parat stellen und es kann losgehen. 

Es ist eine stattliche Anzahl an diversen Gläsern geworden. Mir sind die etwas kleineren Einweckgläser am Liebsten, so hat man immer kleine frische Geleeportionen fürs Frühstück und zum Verschenken parat. Ein hübsches Etikett ist es dieses Jahr auch geworden.

 

rotes Johannisbeergelee

  • 750 ml kalter roter Johannisbeersaft
  • 1 Packung 2:1 Gelierzucker

Den Saft in einen großen feuerfesten Topf geben. Den Gelierzucker gut unterrühren und gut aufkochen lassen. Durch Umrühren ein Überkochen verhindern und mit einem kleinen Teelöffel und einem Unterteller per Gelierprobe die Qualität des heißen Gelees testen. Bei Bedarf unter ständigem Rühren noch etwas weiter köcheln lassen.

Noch heiß in die sauber gespülten Einweckgläser hineingeben und zügig verschließen. Um die Dichte des Glases zu prüfen und um Luftblasen zu verhindern, das gut verschlossene Geleeglas auf den Deckel stellen und dort ca. 20 Minuten stehen lassen. Danach wieder umdrehen und mit einem schönen Etikett versehen.

Vorsicht! Heiß und sehr lecker!