Lasse Blom – Opfer ohne Blut

Ein Schweden-Krimi

Im Grand Hotel in Stockholm trifft Kommissar Casper Munk auf eine seltsame Szenerie. Die Edelprostituierte Jackie scheint unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen zu sein.

Gregor Lind, der neue Star am schwedischen Schauspielhimmel kann sich vollgepumpt mit Drogen und Alkohol nicht daran erinnern, Jackie unter seinen guten und schweren 130 Kilo erdrückt zu haben.

Munk nimmt mit seinem Team die Ermittlungen auf. Diese führen ihn zu einem alten Freund in einer Hypochonder Klinik nach Oslo und somit direkt in die Arme einer neuen Freundin.

Im Gefühlsdusel muss Munk sich aber zusammenreißen als plötzlich Leichenteile auftauchen, die mit dem Mord an Jackie in Verbindung stehen.

Die Liste der Verdächtigen ist unendlich lang und mangelt nicht gerade an skurrilen Charakteren und Persönlichkeiten.

Mit seinen Kollegen taucht Munk in die Prostituiertenszene und in die kitschigen Schuppen der Zuhälter ein und muss feststellen, dass er hier nur so von Bekannten mit Rang und Namen wimmelt.

Der Verdacht fällt auf den Ehemann der Toten der sich zur Überraschung als Staranwalt der Stockholmer Nobelszene herausstellt.

Die Schauspielerei scheint die Ermittler auf die richtige Spur zu führen. Wir landen als Leser in der vergangenen Welt von Charlie Chaplin, Stummfilmen und Kassenknüllern wie die Verfilmung von Olaf Palme.

Fazit:

Über Pan Tau hinweg geht es quer durch Europa und dank allerlei Sprachwitz wird dies keineswegs langweilig.

Mit Lasse Blom, alias Gerhard Fischer begibt man sich als Leser mehrfach aufs Glatteis. Munk versucht mit seinem Team die Stellung zu halten und scheut auch nicht vor plumpen Witzen. Ehrlich wird hier Ermittlungsarbeit erzählt und gekonnt ein guter und spannender Fall konstruiert.

Von Blues über Pippi Langstrumpf, über Eishockey zum Prager Frühling stellt man als Leser fest, dass man definitiv noch nicht ausgelernt hat!

Ich hoffe, dass es mit Caspar Munk uns einem Team weiter geht!

Vielen Dank an Lasse Blom und an den Maximumverlag für das Rezensionsexemplar!

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