Am Sonntag haben  wir es endlich ins Naturkundemuseum Karlsruhe geschafft.

Mitten in der Stadt und leicht mit dem Pkw oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln findet man das Naturkundemuseum Karlsruhe.

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Ich war erstaunt, das so viele Terrarien und so viele Aquarien zum Staunen vorhanden waren. Ich hatte Karlsruhe eher als ein klassisches Naturkundemuseum mit rein ausgestopften Tieren und Fossilien in Erinnerung. Doch die Drachenechsen unter der Wärmelampe machen neugierig, das Vivarium zu erforschen.

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Die Auquarien sind fast alle rundum zu bestaunen und kommen farbenprächtig daher.

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Hochoben im Treppenhaus schwebt ein Flugsaurier und begutachtet….

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….seine Beute.IMG_20160313_152401

Besonders die Welt der Insekten hat mir besonders gut gefallen. Wunderschön facettenreiche Farben gerägt durch leuchtende Käfer und große Schmetterlinge. Für Kinder das reinste Erlebnis. Zusätzlich zu den Ausstellungskästen kann man diverse Schubladen und Türchen öffnen und findet dort interessante Hinweise, allerlei Arten und Unterarten und lernt die wunderbare Vielfalt dieser Insekten kennen.

Ein lebendes Nest mit Blattschneideameisen transportiert über mehrere Glaskästen mit Röhren verbunden kleine zurecht gefräste Rosenblätter in das Nest.

Trotz Begeisterung an der „heimischen Natur“ findet man doch noch das ein oder andere weniger bekannte Tier. Anfassen bei diversen Eichhörnchen, Wildschweinen und Bisamratten ist ausdrücklich erlaubt.

Abenteuerlich ist auch die Abteilung für Mineralien, Geologie (mit einem Erdbebensimulator) und Fossilien.

Zum Abschluss betrachten wir noch die Sonderausstellung „Farben der Erde“ von Bernhard Edmaier.

Währen die Netzmuräne immer noch auf der Suche nach einem leckeren schwimmenden Happen ist, genießt man einen leckeren Cappuchino im Museumscafe.

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Ein gelungener Nachmittag für nur 3,00 € Eintritt pro Person mit sehr freunlichem Personal und einem wahren Käfererlebnis.