Was will man mehr? Strand, Sonne, Meeresrauschen und gutes Essen?
Diese Tour führt uns ans westlichste Ende von Finistere. Die rauhe Küste mit ihren kleinen Sandbuchten hat es uns angetan.
Allerdings dauert die Anreise immer länger als gedacht. Die letzten Kilometer abseits der Autobahn ziehen sich ins Endlose.
Aus schlappen 14 Stunden wird mit Tanken und Pause mal schnell zu 16. Die Fahrt durch die Nacht war mal mein Ding, aber ich glaube, ich bin zu Alt dafür. Der Samstag mit großem Zwischenstop in St. Malo war eine Harte Nuss.
Auch muss man zwingend daran denken, die Mautgebühren innerhalb 72 Stunden zu zahlen. Ist mir wohlgemerkt gerade beim Schreiben des Textes aufgefallen. Voila!
Also auf jeden Fall vorab bei SANEF.com anmelden, das Fahrzeug hinterlegen und dann via Kreditkarte zahlen oder abbuchen lassen. Eigentlich ganz einfach, wenn das Portal nicht gerade hängt.
Über einen Zwischenstopp bei Leclerc mit den Einkäufen für die nächsten zwei Tage endlich angekommen.
Das Meer direkt vor der Tür, die Sonne im Garten und die Terrasse lädt zu der nächsten Tasse Kaffee ein, ich kann die Augen kaum noch aufhalten.
Sonntag erkunden wir die Gegend rund um unser Ferienhaus. Nachdem sich der dicke Nebel gegen Mittag verzogen hat, geht es links nach Ploudalmezau zu einer kleinen Segelregatta im Hafen. Die Strände sind leer. Mit Piper üben wir das Abrufen, die Quote ist miserabel aber wir üben ja noch.
Piper springt in die Brandung, durch stinkende Algenberge und hat sichlich Spaß an dem ganzen Standgedöns.
Querfeldein zuück lassen wir den Tag auf der Terrasse ausklingen. Mir steckt die Fahrt immer noch in den Knochen.
Montags geht es erst mal zum Leclerc, Wir haben nicht genügend Decken für den Hund dabei…. Der Supermarkt ist riesig, es gibt ein großes Regal mit Glutenfreien Produkten, die kleinen Madeleines mit Schoko und ohne sind super lecker. Beim Frischbrot ist die Auswahl auch sehr gut. Der Einkaufswagen ist voll.
Mittags geht es rechts den Strand entlang. Piper macht Hundebegegnungen und der Rückruf klappt mal mehr mal weniger. Einmal wirds zur Treibjagd, danach gehts weiter an der Flexileine.
Zurück ist der Hund und wir fix und fertig.