Carl Hiaasen – Große Tiere

Auf Key Largo herrscht Aufbaustimmung. Die Natur muss weichen, ein neuer Golfplatz für die Mächtigen muss her. Weitere Natur wird zerstört.

Wäre da nur nicht eine kleine Truppe von Rentnerinnen, die sich revolutionär dem ganzen in den Weg stellen.

Joe Winder, abgehalfterter Journalist landet nach seinem Misserfolg bei Disney bei der Konkurrenz im sagenhaften Wunderland.

Dort verfasst er mit weniger Eifer als ihm lieb ist Presseartikel und steht dabei ziemlich unter der Fuchtel seines PR-Chefs.

Als im Wunderland die sagenhaften blauzüngigen Wühlmäuse, wohlbemerkt die letzten Ihrer Art, gestohlen werden, fängt das Abenteuer für Joe Winder erst an.

Ihn packt der Ehrgeiz und das tut ihm so gar nicht gut. Mehrfach verprügelt, sich sichtlich mit den falschen Leuten im Wunderland angelegt stellt er fest, dass hier irgendwas nicht richtig läuft. Als er dann auch noch erfährt, das ausgerechnet sein Chef und Parkbesitzer weitere Flächen für eine Golffläche rodet, drehen ihm die Sicherungen durch.

Gemeinsamt mit Skink, dem ehemaligen Gouverneur, einer weniger begabten Schauspielerin aus dem Wunderland und einer Greisin, die gern um sich schießt, startet Joe einen Feldzug gegen diese Missetaten.

Die anfangs verworrene Story führt zu einem Rachefeldzug, der das FBI, die Mafia in New York sowie die Naturschutzbehörde beunruhigt.

Carl Hiaasen ist in Florida ein sehr bekannter Journalist. Er schreibt unter anderem für den Miami Herald und ist stets einer guten Story auf der Spur. Er setzt sich seit seiner Kindheit für den Umweltschutz ein und kennt dabei keine Gnade. Gerne lässt er dabei auch mal Orcas mit Zwangsneurosen auftauchen und zeichnet ein nicht gerade nettes Bild dieser übermächtigen Multimillionen Dollar Parks.

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